Mission impossible?

“Wer in meinem näheren Bekanntenkreis ist nicht online?” dachte ich, als ich von der Internetpatenschaft erfahren habe. Zwei Menschen fielen mir ein. Ein Ehepaar, Herbert und Ursel, 62 Jahre jung – von Berufswegen das Internet nie in Anspruch genommen oder auf altbewährte Kommunikation vertraut und eher eine ablehnende Haltung zu dieser neuartigen Technologie.

Er, langjährige Erfahrung als Geschäftsführer und Unternehmer, hat im vergangenen Jahrzehnt den virtuellen Raum gemieden und ohne PC am Arbeitsplatz in der Geschäftswelt überlebt. Das muss man sich mal vorstellen!

Sie ist interessiert am Internet. Doch durch die internet-ablehnende Haltung ihres Mannes und keinerlei alltäglicher Möglichkeiten das Internet für sich zu entdecken, ist sie noch nicht online. ABER sie ist neugierig – vielleicht der  Schlüssel meiner Mission zu sein.

Wie schaffe ich es, beiden die Möglichkeiten des WWW näher zu bringen? Bis ihr Enkel über E-Mail und Skype mit ihnen Kontakt aufnimmt, dauert es wohl noch einige Jahre. Da streicht also zu viel Zeit ins Land. Enge Freunde und ihre Kinder leben in der gleichen Stadt, so dass Fotogalerien oder Blogs aus dem fernen Ausland nicht für sie in Frage kommen und Ihre Interessen (von denen ich weiß) lassen sich offline befriedigen.

Meine Internet-Verbreitungs-Ambitionen, die sicherlich noch steigerungswürdig sind, liefen bisher leider gegen Null. Ich stehe wohlmöglich vor einer Mission impossible. Mir fehlen die Argumente und die passende Strategie. Was kann ich tun? Ich brauche Input und Ideen und hoffe, dass mir das Patenschaftsprogramm dabei hilft.